
Diego, die treue Seele
Diegos Weg zu uns, hat ihn über mehrere Länder geführt, denn unser liebenswerte Diego kommt aus Rumänien. Bevor er zu uns kommen durfte, musste Diego tierärztlich betreut und versorgt werden. Er war in keinem guten Zustand und hätte so nicht in die Schweiz einreisen dürfen. Wir haben ihn von der Schweiz aus behandeln und pflegen lassen und nun ist er endlich bei uns.
Anfangs war es für ihn nicht einfach bei uns, denn Diego hat viele Jahre in einem Shelter verbracht; mutmasslich immer irgendwie auf der Hut, denn seine Narben an Ohren und Nase lassen erahnen, dass sein Leben nicht immer leicht war. Das Dasein auf unserem Hof, muss Diego nun wie ein Schlaraffenland vorkommen. Wir sind froh, diesen alten Herrn aufgenommen zu haben. Blickt man ihm in die Augen, sprechen diese Bände und glänzen vor Dankbarkeit.
Diego, geniesse dein Leben bei uns!
Jimbo, die Bulldogge
Jimbo erinnert uns an Ferdinand, den Stier, der mit seinem liebreizenden Gemüt keiner Fliege etwas zu Leide fügen könnte und jeder Blume sehr zugetan ist. Unser Jimbo steht zwar nicht auf Blumen, dafür aber darauf, sich seinen menschlichen Freunden auf den Schoss zu setzen. Dies wäre ja gar kein Problem und irgendwie auch ganz herzig, wäre da nicht das stattliche Kampfgewicht von 40 kg. Jimbo ist nämlich der festen Überzeugung, er sei ein Leichtgewicht.
Genau wie Ferdinand, der Stier, fühlt sich Jimbo in jeder Situation einfach pudeln wohl. Das ist sicherlich seinem ausgeglichenen und gemütlichen Charakter zuzuschreiben. Seit dem ersten Moment auf dem Lebenshof ist er vollwertiges Mitglied des Rudels und der Wendy Welt. Schön bist du bei uns Jimbo.
Aragon, das Würstchen
Aragons Weg zu uns war ein kurzer. Er stammt von Bekannten aus einem Nachbarsdorf. Dort gab es einige Probleme mit dem kleinen Kerl. Diese, so scheint es, haben sich aufgelöst, seit Aragon bei uns ist.
"Aragon" – mit dem Namen haben wir uns anfänglich etwas schwer getan, erinnert er doch an den mutigen, heldenhaften und später auch königlichen Waldläufer aus dem Norden, in der Trilogie von Herr der Ringe.
Unser Aragon erinnert eher an ein Würstchen, genauer an eine Chipolatta, die kurz und klein ist und hinten genau so breit ist wie vorne. Aus diesem Grund hört man uns nicht immer nur Aragon, sondern auch öfters Mal Chipolatta rufen.
Boris, der Schnüffler
Boris ist ein old english Bulldog. Er kommt aus einer schweizer Zuchtstätte.
Vor ein paar Monaten wurde Boris an einen älteren Mann verkauft. Der neue Besitzer von Boris erkrankte leider schwer und somit musste für Boris ein neuer Platz gefunden werden.
Unser "Bobbele" ist ein unkomplizierter Hund und kommt überall gerne mit. Freunde findet er immer und überall ganz schnell. Das liegt vielleicht daran, dass er sehr gerne und ausgiebig, ja fast schon ausdauernd, an anderen Hunden schnüffelt und sehr bestimmt die Nähe zu anderen Hunden sucht. Der einen oder anderen Wendy Welt Fellnase kann das unter Umständen schon einmal zu viel werden.
Wir freuen uns auf jeden Fall über den agilen Herrn, der noch etwas mehr auf die Rippen kriegen könnte, und wünschen Boris eine super schöne Wendy Welt Zeit bei uns.
Dener, der ungarische Opa
Dener wurde uns von der Hundehilfe Ungarn vermittelt. Wir lernten Bianca, Gründerin und treibende Kraft dieser Organisation, durch die Vermittlung unseres Nachbarhundes kennen und es war sofort klar, dass unser nächster Hund ebenfalls von ihr sein würde. Gesagt getan! Im Winter 2018 kam somit Dener auf den Hof, ihm folgte Djinni. Vier Jahre hatte dieser sanftmütige Hund im Tierheim in Ungarn auf einen Platz gewartet. Dener ist wie ein Grossvater: stets geduldig und der ruhende Pol im Rudel.
Und wer tatenlos auf dem Hof rumsteht, der wird von ihm sofort in Beschlag genommen, denn…Hände sind zum Streicheln da!

Edda, die Geniesserin
Edda ist seit November 2020 bei uns. Nicht, dass wir zu wenig Hunde gehabt hätten! Aber unvorsichtigerweise sind wir eines Abends die News der Hundehilfe Ungarn durchgegangen und auf einige Neuzugänge gestossen. Selbstverständlich hat jedes Lebewesen eine Familie verdient, aber der Blick der alten, erst kürzlich aufgefundenen, dünnen Hündin ist uns im Kopf geblieben. Oftmals haben es alte Tiere besonders schwer, einen Platz zu finden und so haben wir uns gemeldet. Nicht viel war über Edda bekannt aber alte Verletzungen lassen vermuten, dass sie wahrscheinlich zur Jagd eingesetzt oder für Hundekämpfe missbraucht wurde. Man sagte uns, dass sie meistens nett zu anderen Hunden sei und so wenige Zähne habe, dass sie sowieso nicht richtig zubeissen könne. Das Alter? Sicher 10 Jahre! Ein Standardalter bei alten Vermittlungshunden. Nun ist Edda bei uns, schwänzelt den ganzen Tag glücklich vor sich hin, wenn sie nicht gerade schläft, und bereichert wie alle anderen unser Leben.
Fritz, der Bat-Dog
Fritz kam im Februar 2017 von Gran Canaria aus der Tötungsstation zu uns. Eigentlich wollte Corinne nach dem Tod von Kiki, Corinnes erster Bulldogge, gerne wieder eine solche. Aber wie das Leben so spielt, fand Rosa, eine Bekannte aus Gran Canaria, auf der Suche nach einer Bulldogge, Fritz ganz alleine in der Tötungsstation. Da gab es nichts zu überlegen: Fritz sollte leben!
Vorab sendete Rosa Bilder und das erste, was auffiel, waren seine riesigen Ohren. Fritz ist sehr sensibel und schüchtern. Am liebsten liegt er auf der Hofbank neben Susanne, die ihn sofort in ihr Herzen geschlossen hat, und beobachtet von dort das Geschehen.
Auch wenn Fritz keine Bulldogge ist, so teilt er doch deren Leidenschaft fürs Autofahren.

Luigi, der Casanova
«Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.» Luigi lebt ganz nach Casanovas Motto! Gelassen lässt er sich als schönster Hund des Rudels bewundern und nutzt diese Tatsache ausgiebig aus, um sich in der Nachbarschaft durchzufuttern.
Luigi wurde uns im Sommer 2017 von Freunden vermittelt. Er kommt aus Süditalien und seine Besitzer wollten ihn nicht mehr haben. Das Tierheim dort war jedoch bereits restlos überfüllt und so übernahmen wir ihn.
Unser Schönling hat sich rasch bei uns eingewöhnt und wickelt seitdem alle mit seinem südländischen Charme um die Pfoten.
Dis, die Diva
Dis kommt ursprünglich aus Italien, was man kaum glauben kann, wenn man ihr weisses dickes Fell sieht. Céline und Corinne haben sie von Ivo Zürcher, Gnadenhof Hodel , der sie wiederum von einer Familie mit einem kleinen Kind hat, die Dis eigentlich einschläfern lassen wollte, da sie nach allen schnappte, die ihre Grenzen nicht akzeptieren und somit einfach schwierig im Umgang war.
Jetzt lebt sie seit 2021 bei uns und Dank der vielen Zuwendung, Aufmerksamkeit und Erziehung von Céline hat sie sich sehr gut auf dem Hof eingewöhnt, ist aber noch immer recht zurückhaltend und vorsichtig. Am liebsten fährt sie Auto und bei Ausritten ist sie auch gern dabei. Wir sind froh, dass wir der hübschen Dis ein passendes Zuhause bieten können.

Emil, der Youngster
Unser Emil ist am Samichlaustag 2022 sehr spontan zu uns gekommen. Unser Freund Ivo https://www.gnadenhof-hodel.com/, war auf dem Weg zu Emil, dessen Besitzer überraschend
gestorben war und niemand den lustigen Kerl übernehmen konnte. Weil Ivo geflutet ist mit Corona Hunden, trotz Platzmangel für Emil eine Lösung hin musste, hat er unterwegs Corinne angerufen.
Es war ein kurzes Telefon, Bulldogge geht immer haben wir mal entschieden. So haben sich Ivo und Corinne abends um bald 22 Uhr hinter eine Tankstelle wie echte Hundehändler getroffen und Emil übergeben.
Nun ist der junge Mann bei uns, ähnelt Boris sehr, erinnert uns mit seinem Aussehen an Darcy, seinem sturen Getue an Kiki und mit seinem Verhalten Tag für Tag mehr an den unvergessenen Vito.
Herzlich Willkommen Emil, schön bist du auch bei uns.